148 Lernanfänger erlebten gestern in Altena ihren ersten Schultag. Erstmals besuchen die meisten I-Dötzchen die Breitenhagener Grundschule. Die anderen Klassenzimmer werden leerer.
Im Mühlendorf versuchte ein alter Bekannter Ordnung ins Durcheinander zu bringen: Wolfgang Wilbers, bis vor neun Jahren Konrektor an der Jahnstraße, ist als neuer Schulleiter „nach Hause“ zurück gekehrt. Er gab sich locker: „Man muss nur beschließen, dass das in Ordnung ist“, meint er. Und „Wenn das nicht klappt, dann machen wir das morgen nochmal …“
Mühlendorf: Bald eine Pensionierungswelle
Sein Kollegium umfasst zwar noch 14 Personen. Doch angesichts zurückgehender Schülerzahlen müssen drei Kollegen auch an anderen Altenaer Schulen unterrichten. Das vereinfacht die Abstimmung natürlich nicht gerade. In zwei Jahren rollt zudem die Pensionierungswelle. Ute Karwey und Gerlinde Turner übernahmen noch einmal die Lernanfänger-Klassen.
Ein kleiner Jahrgang Erstklässler stürmte sein Klassenzimmer in Dahle: 21 Jungen und Mädchen beginnen ihre Schullaufbahn bei Klassenlehrerin Ina Schönberg. Bunte Schulranzen, dicke Schultüten, stolze Familien und eine herzliche Begrüßung durch Konrektorin Kyra Lewecke – so begann der erste Schultag in der Dorfgrundschule. Brav hatten die neuen Erstklässler nach dem Gottesdienst in der Turnhalle Platz genommen und verfolgten begeistert das bunte Programm, das die Klassen der Jahrgangsstufen 2 und 3 für sie vorbereitet hatten. Die Viertklässler sind noch alle auf Klassenfahrt.
Zur Einschulung an der Grundschule Evingsen nahm Klassenlehrein Susanne Scheweling siebenundzwanzig Schützlinge in Empfang. Die „Vierer“ nahmen die neuen Schulanfänger demonstrativ an die Hand: „Ihr gehört jetzt zu uns!“ Vierundfünzig „neue“ bekamen ein buntes Programm zu sehen. Dabei erfuhren sie, daß Taucherflossen zum Schulanfang überflüssig sind, da der Schwimmunterricht erst später statt findet. Der Mp3- Player ist ebenfalls unnütz, denn es gibt Musikunterricht. Das gilt auch für Handy und Laptop. Die Schule hat selbst Computer.
Der Breitenhagen hat nun den stärksten Lernanfänger-Jahrgang mit 54 Kindern. Am Breitenhagen starten die Kinder traditionell in ihren Klassen, während die Eltern grundlegende Infos bekommen. Zur Begrüßungsfeier kamen dann nachher alle in der Pausenhalle zusammen.
quelle:http://www.derwesten.de/staedte/altena/Die-Klassenzimmer-in-Altena-werden-leerer-id3634701.html
„Wir stehen vor einem ganzen Bündel von Schwierigkeiten.“ Peter Stöckle, der CSU-Fraktionsvorsitzende im Bezirksausschuss Laim (BA 25), schätzt die baulichen und räumlichen Mängel an der Schule in Laims Schrobenhausener Straße als derartig gravierend ein, dass er darauf bestand, einen kompetenten Vertreter des Münchner Schulreferats zur nächsten Sitzung des BA zu laden. Stöckle: „Die Sache ist mit einer bloßen Anfrage nicht getan. Es besteht dringender Handlungsbedarf.“ Das beurteilen die Mitglieder der anderen Fraktionen im Lokalparlament ebenso. Das Referat müsse Farbe bekennen, weil es ums Wohl der Kinder an der Schule gehe. Johanna Marek, Rektorin der Grundschule und Rupert Knödl, Rektor der Hauptschule, hatten unter dem Applaus anwesender Eltern im BA ihre Besorgnis wegen der Probleme mit der Bausubstanz und der Enge in den Klassenzimmern geschildert. Zuvor hatten sich die beiden Schulleiter schon mit einem Hilferuf an den BA gewandt. Den ganzen Beitrag lesen »
Einladung des DBSH für ein erstes Netzwerktreffen im Einsatz für bessere Studienbedingungen und Zukunftsperspektiven in der Sozialen Arbeit – 15.7.2010
Die neue Studienstruktur hat die mit den neuen BA- und MA-Studiengängen verbundenen Ziele nicht erfüllt: Statt einer stärkeren Präsenz von Lehrenden mit Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit hat die Verschulung des Studiums weiter zugenommen, statt einer stärkeren Berufs- und Praxisorientierung haben sich die Studienbedingungen nicht verbessert.
Obwohl sich die Stellennachfrage verbessert nehmen insbesondere für Berufsanfänger/innen in manchen Regionen prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu. Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) unterstützt daher die aktuellen Aktivitäten der Studierenden. Um die besondere Situation in den Ausbildungsbereichen der Sozialen Arbeit in den Blick zu nehmen, lädt der DBSH zu einem ersten gemeinsamen Treffen von BerufsanfängerInnen, Studierenden und berufserfahrenen KollegInnen, am Donnerstag, den 15. Juli 2010 in Berlin ein.
Entscheidender Maßstab für die Professionalisierung eines Berufes ist seine hochschulische Verortung und die entsprechende Ausbildung. Dabei werden nicht nur die wissenschaftlichen Grundlagen der Profession weiter entwickelt, vielmehr sollte die Ausbildung auch der Ort sein, an dem die Basis für ein berufspolitisches Bewusstsein gelegt wird.
Wir als Berufsverband und Gewerkschaft für Soziale Arbeit setzen uns, neben fach- und sozialpolitischen Zielsetzungen auch für die Belange der Menschen ein, die innerhalb der Sozialen Arbeit tätig sind und sein werden. Unser Engagement beginnt daher nicht erst nach Abschluss des Studiums, sondern auch bereits mit dem Studium.
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) unterstützt die aktuellen Aktivitäten der Studierenden.
Wir als DBSH wollen uns daher mit Euch Studierenden der Sozialen Arbeit gemeinsam für eine Verbesserung der Studienbedingungen und bessere Zukunftsperspektiven einsetzen. Wir wollen euch eine Plattform bieten, sich mit den Menschen, die bereits in der Sozialen Arbeit tätig sind, gemeinsam für die Interessen von Studierenden einzusetzen.
Daher laden wir zu einem gemeinsamen Treffen in Berlin ein. in dem die unterschiedlichen Perspektiven zur derzeitigen Situation von Studierenden und den Austausch möglicher Zukunftsperspektiven sowie dem gemeinsamen Weg dorthin zur Sprache kommen sollen.
Quelle: DBSH
http://www.dbsh.de/html/eingangsseite.html
Wer in der Bundesrepublik in Not gerät, soll dennoch ein menschenwürdiges Leben führen können. Wer dies nicht aus eigener Kraft bewältigen kann, erhält Sozialhilfe. Sie ist eine Hilfe der Gemeinschaft für Jeden, der sich nicht selbst helfen und auch nicht auf andere Unterstützung zählen kann.
Sozialhilfe ist kein Almosen für die betroffenen Menschen, sondern eine gesetzlich verankerte Unterstützung für ein menschenwürdiges Dasein. Sozialhilfe soll nicht nur Armut verhindern, sondern dem Empfänger eine Lebensführung ermöglichen, die der Würde des Menschen entspricht. Sie soll ihn aber auch in die Lage versetzen, sein Leben möglichst bald wieder aus eigener Kraft zu gestalten. Deshalb haben die Regelungen zur Stärkung dieser Selbsthilfe besondere Bedeutung.
Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob die Notlage selbst verursacht worden ist oder nicht. Auf fast alle Leistungen der Sozialhilfe besteht ein Rechtsanspruch. Wer in Not geraten ist erhält individuelle Hilfe, bei der die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt werden. Sozialhilfe kann als persönliche Hilfe, als Geldleistung oder als Sachleistung erteilt werden.
Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit soll das zum 1. Januar 2005 in Kraft getretene Zweite Buch Sozialgesetzbuch SGB II (sog. Hartz IV-Gesetz) beitragen. Die im SGB II geregelte Grundsicherung für Arbeitsuchende ersetzt die frühere Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige. Nunmehr erhalten alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem SGB III haben, Zugang zu den gleichen Leistungen und werden nach denselben Regeln unterstützt: aus einer Hand und unter einem Dach.
Bedürftige Nichterwerbsfähige sowie bedürftige Personen über 65 Jahre können weiterhin Sozialhilfe erhalten, d.h. insbesondere Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII.
Quelle:BMAS
http://www.bmas.de/portal/13556/sozialhilfe.html
Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, der Markt ist ständig in Bewegung
Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen kommentiert die Mai-Arbeitsmarktzahlen
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen:
"In diesen schwierigen Zeiten kommt der Arbeitsmarkt mit guten Nachrichten. Auch im Monat Mai ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit erfreulich hoch – sowohl in absoluten Zahlen als auch saisonbereinigt. Die gute Entwicklung bei der Erwerbstätigkeit und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stimmt Den ganzen Beitrag lesen »