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Kein Herz für Schulkinder

„Wir stehen vor einem ganzen Bündel von Schwierigkeiten.“ Peter Stöckle, der CSU-Fraktionsvorsitzende im Bezirksausschuss Laim (BA 25), schätzt die baulichen und räumlichen Mängel an der Schule in Laims Schrobenhausener Straße als derartig gravierend ein, dass er darauf bestand, einen kompetenten Vertreter des Münchner Schulreferats zur nächsten Sitzung des BA zu laden. Stöckle: „Die Sache ist mit einer bloßen Anfrage nicht getan. Es besteht dringender Handlungsbedarf.“ Das beurteilen die Mitglieder der anderen Fraktionen im Lokalparlament ebenso. Das Referat müsse Farbe bekennen, weil es ums Wohl der Kinder an der Schule gehe. Johanna Marek, Rektorin der Grundschule und Rupert Knödl, Rektor der Hauptschule, hatten unter dem Applaus anwesender Eltern im BA ihre Besorgnis wegen der Probleme mit der Bausubstanz und der Enge in den Klassenzimmern geschildert. Zuvor hatten sich die beiden Schulleiter schon mit einem Hilferuf an den BA gewandt. Den ganzen Beitrag lesen »

Nach der Schule freiwillig zurück an die Schule – für knapp 280 junge Leute in Hessen war das kein Problem. Sie leisteten im abgelaufenen Schuljahr ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) an einer Schule, wie aus einer Antwort des Kultusministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der SPD hervorgeht. Das FSJ an Schulen war zum Schuljahr 2008/2009 eingeführt worden. 22 Trägerverbände organisieren den Einsatz. Die FSJler helfen den Schülern beispielsweise bei den Hausaufgaben oder betreuen sie in den Pausen und nach dem Unterricht. Sie bieten auch Kurse mit Musik oder Sport für die Kinder an und arbeiten in Schulbibliotheken und bei der Essensausgabe mit. Das Land finanziert das FSJ-Programm an Schulen mit etwa 2,4 Millionen Euro pro Jahr. Den ganzen Beitrag lesen »

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Jugend für Soziale Arbeit

Einladung des DBSH für ein erstes Netzwerktreffen im Einsatz für bessere Studienbedingungen und Zukunftsperspektiven in der Sozialen Arbeit – 15.7.2010

Die neue Studienstruktur hat die mit den neuen BA- und MA-Studiengängen verbundenen Ziele nicht erfüllt: Statt einer stärkeren Präsenz von Lehrenden mit Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit hat die Verschulung des Studiums weiter zugenommen, statt einer stärkeren Berufs- und Praxisorientierung haben sich die Studienbedingungen nicht verbessert.
Obwohl sich die Stellennachfrage verbessert nehmen insbesondere für Berufsanfänger/innen in manchen Regionen prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu. Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) unterstützt daher die aktuellen Aktivitäten der Studierenden. Um die besondere Situation in den Ausbildungsbereichen der Sozialen Arbeit in den Blick zu nehmen, lädt der DBSH zu einem ersten gemeinsamen Treffen von BerufsanfängerInnen, Studierenden und berufserfahrenen KollegInnen, am Donnerstag, den 15. Juli 2010 in Berlin ein.

Entscheidender Maßstab für die Professionalisierung eines Berufes ist seine hochschulische Verortung und die entsprechende Ausbildung. Dabei werden nicht nur die wissenschaftlichen Grundlagen der Profession weiter entwickelt, vielmehr sollte die Ausbildung auch der Ort sein, an dem die Basis für ein berufspolitisches Bewusstsein gelegt wird.

Wir als Berufsverband und Gewerkschaft für Soziale Arbeit setzen uns, neben fach- und sozialpolitischen Zielsetzungen auch für die Belange der Menschen ein, die innerhalb der Sozialen Arbeit tätig sind und sein werden. Unser Engagement beginnt daher nicht erst nach Abschluss des Studiums, sondern auch bereits mit dem Studium.
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) unterstützt die aktuellen Aktivitäten der Studierenden.

Wir als DBSH wollen uns daher mit Euch Studierenden der Sozialen Arbeit gemeinsam für eine Verbesserung der Studienbedingungen und bessere Zukunftsperspektiven einsetzen. Wir wollen euch eine Plattform bieten, sich mit den Menschen, die bereits in der Sozialen Arbeit tätig sind, gemeinsam für die Interessen von Studierenden einzusetzen.

Daher laden wir zu einem gemeinsamen Treffen in Berlin ein. in dem die unterschiedlichen Perspektiven zur derzeitigen Situation von Studierenden und den Austausch möglicher Zukunftsperspektiven sowie dem gemeinsamen Weg dorthin zur Sprache kommen sollen.

Quelle: DBSH

http://www.dbsh.de/html/eingangsseite.html

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Sozialhilfe

Wer in der Bundesrepublik in Not gerät, soll dennoch ein menschenwürdiges Leben führen können. Wer dies nicht aus eigener Kraft bewältigen kann, erhält Sozialhilfe. Sie ist eine Hilfe der Gemeinschaft für Jeden, der sich nicht selbst helfen und auch nicht auf andere Unterstüt­zung zählen kann.

Sozialhilfe ist kein Almosen für die betroffenen Menschen, sondern eine gesetzlich verankerte Unterstützung für ein menschenwürdiges Dasein. Sozialhilfe soll nicht nur Armut verhindern, sondern dem Empfänger eine Lebensführung ermöglichen, die der Würde des Menschen ent­spricht. Sie soll ihn aber auch in die Lage versetzen, sein Leben möglichst bald wieder aus ei­gener Kraft zu gestalten. Deshalb haben die Regelungen zur Stärkung dieser Selbsthilfe be­sondere Bedeutung.

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob die Notlage selbst verursacht worden ist oder nicht. Auf fast alle Leistungen der Sozialhilfe besteht ein Rechtsanspruch. Wer in Not geraten ist erhält in­dividuelle Hilfe, bei der die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt wer­den. Sozialhilfe kann als persönliche Hilfe, als Geldleistung oder als Sachleistung erteilt wer­den.

Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit soll das zum 1. Januar 2005 in Kraft getretene Zweite Buch Sozialgesetzbuch SGB II (sog. Hartz IV-Gesetz) beitragen. Die im SGB II gere­gelte Grundsicherung für Arbeitsuchende ersetzt die frühere Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige. Nunmehr erhalten alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem SGB III haben, Zugang zu den gleichen Leistungen und werden nach denselben Regeln unterstützt: aus einer Hand und unter einem Dach.

Bedürftige Nichter­werbsfähige sowie bedürftige Personen über 65 Jahre können weiterhin So­zialhilfe erhalten, d.h. insbesondere Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung nach dem SGB XII.

Quelle:BMAS

http://www.bmas.de/portal/13556/sozialhilfe.html

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, der Markt ist ständig in Bewegung

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen kommentiert die Mai-Arbeitsmarktzahlen

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen:

    "In diesen schwierigen Zeiten kommt der Arbeitsmarkt mit guten Nachrichten. Auch im Monat Mai ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit erfreulich hoch – sowohl in absoluten Zahlen als auch saisonbereinigt. Die gute Entwicklung bei der Erwerbstätigkeit und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stimmt Den ganzen Beitrag lesen »